Zerstörung von Neuss durch Normannen
Bei den Normannenzügen wurde Neuss, damals Niusa, gebrandschatzt. Eine organisierte Feuerwehr bestand zu dieser Zeit noch nicht.
Historische Brände, Rettungen und Hilfeleistungen – die Einsatzgeschichte der Feuerwehr Neuss in acht Epochen.
Bei den Normannenzügen wurde Neuss, damals Niusa, gebrandschatzt. Eine organisierte Feuerwehr bestand zu dieser Zeit noch nicht.
Die Überlieferung des Quirinusstifts deutet auf einen Brand um das Jahr 1200 hin.
Die erstmals 1348 erwähnte Gebrandtgasse könnte auf einen früheren Brand zwischen Hamtor und Niederstraße zurückgehen. Ein solches Ereignis ist jedoch nicht gesichert.
Brandpfeile entzündeten Häuser an Rhein- und Niederstraße sowie am Hamtor. Nach dem Alarm vom Münsterturm löschten vor allem Frauen und die verfügbaren Männer die Brände bis zum späten Abend.
Turmspitze und Dächer gerieten durch einen Blitzschlag in Brand.
Ein Brand zerstörte ein Stadtviertel zwischen Oberstraße, Markt und Brückstraße.
Ein am Rheintor entstandener Brand breitete sich über weite Teile der Stadt aus. Zeitgenössische Berichte schildern blockierte Brunnen und fehlendes Löschgerät. Von rund 800 Häusern sollen 118 verschont geblieben sein.
Der Rat führte größere Feuersbrünste und erhebliche Schäden auf nicht gereinigte Kamine zurück. Einzelereignisse werden nicht aufgeschlüsselt.
Das Münster verlor durch den Brand Turmspitzen, Dächer und Vierungstürme.
Bürgermeister Momm verwies auf einen zurückliegenden Brand, bei dem die Bürger nach seiner Einschätzung freiwillig und erfolgreich geholfen hatten.
Landrat von Bolschwing beobachtete ungeordnete Wasserketten und Spritzenbedienung. Der Einsatz gab einen Anstoß zur späteren Feuerlöschordnung von 1829.
Ein Großbrand betraf das alte Alexianerkloster in der Brückstraße.
Die Ölmühle brannte vollständig nieder.
Bei einem Brand der Dampfmehlmühle an der Königstraße beteiligte sich Kaplan Engelbert Schumacher an den Löscharbeiten. Ein Zeitungsbericht vom Mai 1869 überliefert das Ereignis; der genaue Brandtag ist nicht bekannt.
Wohnhaus, Scheunen und Stallungen an Oberstraße und Rottelsgasse brannten. Eine kurz zuvor gebildete freiwillige Feuerwehr griff ein. Wertsachen und der größte Teil des Viehs wurden gerettet; etwa 40 Schafe starben. Ein Nachbarhaus wurde ebenfalls beschädigt.
Am Nachmittag brannte die Kunstwollfabrik N. Ulmer vor dem Obertor. Die Feuerwehr begrenzte den Brand auf seinen Entstehungsbereich.
In der Werkstatt an der Michaelstraße brach ein Feuer aus. Der Brand verlief glimpflich.
Ein Brand in der Werkstatt auf dem Büchel verlief glimpflich.
In dem Komplex aus Malzfabrik, Gerstenhandlung und Heulager erschwerte die enge Bebauung die Löscharbeiten. Die Feuerwehr verhinderte die Ausbreitung und sicherte Malzvorräte.
Scheune und Stallungen mit Ernte und Großvieh brannten nieder. Die Feuerwehr rettete das Wohnhaus. Der Schaden wurde mit rund 20.000 Mark angegeben.
Brennende Streichhölzer entzündeten mit Tran getränkte Lappen. Drei Feuerwehrmänner ließen sich angeleint in den Keller hinab, brachten Spiritus und Benzin heraus und löschten den Tranbrand.
Die mit Frucht gefüllten Scheunen auf der Bauerbahn brannten. Die verspätet alarmierte Wehr erreichte den Hof erst nach weiter Anfahrt. Stallungen und Wohnhaus blieben erhalten.
Das von der Witwe Heinrich Junkers bewirtschaftete Nachbargehöft brannte vollständig nieder. Der Zeitpunkt ist nicht genau überliefert; eine Gleichsetzung mit dem Kallenhofbrand vom 26. Dezember 1883 ist nicht gesichert.
46 Feuerwehrmänner gingen an Krefelder und Königstraße gegen den Brand vor. Der Mittelbau brannte aus, wesentliche Teile der Mühle konnten gerettet werden.
Die Feuerwehr bereitete 15 Mann und einen Pferdeomnibus für die überörtliche Hilfe vor. Ein zweites Telegramm meldete das Feuer rechtzeitig als gelöscht.
Kinder hatten mit Streichhölzern gespielt. Der Stall ging verloren; die Feuerwehr verhinderte die Ausbreitung in dem dicht bewohnten Altstadtbereich.
Das Obergeschoss der Mühle an der Oberstraße brannte aus. Der Schaden wurde mit etwa 25.000 Mark beziffert.
Mühle und Lager vor dem Rheintor brannten vollständig. Vereiste Hydranten und gefrierende Schläuche erschwerten den Einsatz. Wohnhaus und benachbarte Papierfabrik wurden geschützt. Vorbeifahrende Züge zwangen zum Unterbrechen der Schlauchleitungen.
Während des abendlichen Festzuges brannten zwei Häuser gleichzeitig. Der Einsatz dauerte die ganze Nacht.
Das spätere Annastift an der Brückstraße brannte in ganzer Ausdehnung. Als wahrscheinliche Ursache wurden Dacharbeiten genannt.
Lagerhaus und Lagergut wurden zerstört. Der Schaden wurde auf etwa 80.000 bis 100.000 Mark beziffert.
Stallungen und Scheunen brannten. Die Neusser Hilfe musste Wasser mit dem schwer zu transportierenden Zubringer aus der Erft fördern.
Der Betrieb mit Restauration auf der Oberstraße wurde nachts von einem Brand betroffen.
Das Sägewerk an der Düsseldorfer Straße wurde vernichtet. Der größte Teil des umfangreichen Holzlagers blieb erhalten.
Bei der Witwe Esser brannten Scheune, Stallungen und der gesamte Fruchtvorrat.
Bei minus 18 Grad brannte die Fabrik nahe dem Obertor nieder. Nur das Wohnhaus wurde gerettet.
Ein nächtlicher Brand zerstörte große Teile der Fabrik an der Kölner Straße. Zwei Feuerwehrmänner gerieten durch erneutes Aufflammen in Lebensgefahr. Einer rettete sich am Blitzableiter vom Dach.
Ölkuchen und Fässer im Bereich der ehemaligen Eisengießerei an der Hessenstraße brannten. Mit begrenztem Wassereinsatz wurde ein Übergreifen auf das Saatlager verhindert.
Kurz nach dem Einsatz bei Thywissen wurde die Wehr nach Grimlinghausen gerufen. Bei ihrem Eintreffen war der Hof bereits weitgehend abgebrannt.
Feuerwerkskörper, Papier und Drogeriewaren brannten im Lager an der Oberstraße. Dichter, belastender Rauch erschwerte den Einsatz ohne damaligen Atemschutz.
Über einem brennenden Ladenlokal an der Oberstraße rettete die Feuerwehr eine Wöchnerin und drei Kinder aus den Schlafräumen.
Ein Dienstmädchen geriet in einer Waschküche mit seiner Kleidung in Brand. Es starb später im Krankenhaus.
Eine Stellage im Lager brannte. Der überwiegende Einsatz eines Kleinlöschgeräts begrenzte Wasserschäden an den Seidenstoffen.
Der Anstreichermeister stürzte vom zweiten Stock des Steigerturms und starb am folgenden Tag.
Für die Neusser Wehr wurde ein Sonderzug bereitgestellt. Sie wurde bereits in Holzheim zurückgerufen, weil ihre Hilfe nicht mehr erforderlich war.
Ein Funke beim Anzünden der Gasbeleuchtung entzündete die Schaufensterauslage am Markt. Die Wehr schützte Rathaus und Nachbarhäuser. Düsseldorfer Kräfte unterstützten. Nachlöscharbeiten und Brandwachen zogen sich über Tage hin.
Die Mühle an Rhein- und Rheinwallstraße brannte vollständig nieder. Die Feuerwehr konzentrierte sich auf Speicher und Nachbarhäuser.
Nach dem ersten Mühlenbrand brannte nachts auch das Kesselhaus nieder.
Zwei Ölmühlen Kallens, die Mehlmühle Müller & Inhoffen und die Dächer des Obertors brannten. Die Wehr rettete angrenzende Gebäude und begrenzte die Ausbreitung mit Unterstützung der Turbinenpumpe der Linden-Mühle. Bürger bargen Museumssammlungen.
Fettrückstände entzündeten sich bei großer Hitze selbst und zerstörten das Magazin der Seifen- und Stearinfabrik an Mühlenstraße und Windmühlengasse.
Das Feuer zwischen Mühlen- und Oberstraße bedrohte Fabrik und Wohnhäuser. Speichermauern stürzten ein; Ölverladestelle und Kontor wurden zerstört.
Die als Notlager für Saat und Erdnüsse genutzte Holzhalle am Wasserturm brannte nieder. Benachbarte Häuser wurden ebenfalls von den Flammen erfasst.
Ein Personenvorzug kollidierte mit einem Güterzug. Acht Personenwagen entgleisten und stürzten um. Ein Mensch starb, zehn wurden schwer und 50 leicht verletzt. Die Feuerwehr barg Verletzte und half beim Freimachen des Bahnkörpers.
Der rückwärtige Mühlenteil an der Friedrichstraße stürzte ein. Der Schaden wurde mit etwa 400.000 Mark angegeben.
Die Wehr rettete Nebengebäude mit Vorräten sowie Kessel- und Maschinenhaus am Obertor.
Die Speicher an der Hochstraße brannten. Die Feuerwehr erhielt die Betriebsfähigkeit der Produktionsanlagen.
Die Fabrik wurde in erheblichem Umfang zerstört.
Bei Julius Gottschalk verbrannten mit dem Lagerhaus 15.000 Sack Weizen.
Beim ersten Einsatz der eigenen Dampfspritze wurden 16 Schlauchleitungen eingesetzt. Wesentliche Werksteile an der Düsseldorfer Straße konnten gerettet werden. Der Schaden wurde auf rund 600.000 Mark beziffert.
Die Neusser Wehr unterstützte bei dem Großbrand. Weitere Einsatzdetails fehlen.
Auf etwa 4.000 Quadratmetern brannte das Werk. 16 Leitungen aus Dampfspritze, Hafendampfer und Hydranten schützten auch die benachbarten Mühlen.
Ein rund 8.000 Quadratmeter großes Holzlager brannte und gefährdete Petroleumtanks sowie Wohnhäuser. Neusser und Heerdter Kräfte setzten auch Löschboot und eine auf einem Floß betriebene Spritze ein.
Im Hammfeld explodierte ein Kessel. Vier Arbeiter wurden schwer verletzt, einer starb. Neusser und Grimlinghausener Kräfte bekämpften den Hallenbrand und leisteten Hilfe.
Etwa zehn Morgen Wald brannten. Neusser, Grimlinghausener und Uedesheimer Kräfte sowie eine Schulklasse halfen bei der Bekämpfung.
Große Fett- und Ölvorräte brannten. Nachbarhäuser mussten geräumt werden. Die Stearinfabrik stürzte ein; die Seifenfabrik und weitere Bebauung wurden geschützt.
Die Neusser Wehr brauchte nicht einzugreifen, weil Anwohner den Brand bereits mit der Weißenberger Feuerspritze gelöscht hatten.
Gegen 06:15 Uhr wurde Rauch bemerkt. Die Neusser Dampfspritze war wegen Revision außer Betrieb. Hafendampfer und Düsseldorfer Großgerät halfen, das Langhaus zu schützen. Turmhelm, Glockenstuhl und Glocken gingen verloren.
Auf dem Steinshof in Löveling brach ein Großfeuer aus.
Der Hof in Grefrath wurde von einem Großfeuer betroffen.
Die Neusser Feuerwehr wurde bei einem größeren Brand in einer Heerdter Werft eingesetzt.
Das Sägewerk an der Düsseldorfer Straße wurde erneut von einem Großfeuer betroffen.
Die Fabrik am Obertor wurde erneut von einem Großfeuer betroffen.
Eine gewaltige nächtliche Explosion im Hammfeld richtete schwere Schäden an. Eine Landsturmkompanie sperrte das Gelände.
Ein Teil der Mühle an der Rheinstraße brannte. Funken gefährdeten Nachbargebäude, Güterwagen und Schiffe. Militärische Löschmannschaften unterstützten.
Die Fabrik in Grimlinghausen brannte zweimal. Der Lagerbestand wurde vernichtet.
Eine Bombe traf das Kirchendach. Nach der Klosterchronik blieben die Sachschäden gering.
Beim Brand auf der Bauerbahn traf eine herabstürzende Kaminabdeckung den Feuerwehrmann Fritz Waiss schwer am Kopf. Er starb am 08.10.1917 im Krankenhaus.
Der für die Kriegswirtschaft arbeitende Betrieb im Hammfeld erlitt schwere Schäden.
Nach dem Angriff vom Juli 1917 folgten 16 weitere Fliegeralarme: einer Anfang November 1917 und die übrigen im Jahr 1918.
Ein Flugzeug überflog Neuss; Bomben wurden nicht mehr abgeworfen.
Nach dem Bruch des Nordkanaldamms wurden Menschen mit Booten aus Häusern gerettet. Etwa 70 Familien mit rund 300 Personen waren betroffen. 45 Feuerwehrmänner leisteten fast 2.400 Einsatzstunden und pumpten später Keller aus.
Der Brand fiel in den laufenden Hochwassereinsatz und band zusätzliche Kräfte.
Die Papierwarenfabrik und Buchdruckerei an der Krefelder Straße brannte.
Ein mit zwei Lokomotiven bespannter Güterzug fuhr auf ein totes Gleis, überfuhr den Prellbock und geriet in den Bahndamm.
Auf der Düsseldorfer Strecke stießen Kohlenzüge zusammen.
Das große Stellwerk brannte nieder.
Die Feuerwehr stellte am Rathaus und an Hydranten ständig besetzte Bereitschaften. Beschädigtes Schlauchmaterial musste anschließend ersetzt werden.
Ein Unfall auf der Kölner beziehungsweise Kölner Landstraße ging als erstes Autounglück in die Feuerwehrstatistik ein.
Zwei weitere Unfälle ereigneten sich im Bereich der Kölner beziehungsweise Kölner Landstraße.
Der mehrgeschossige Komplex an Brück- und Hessenstraße brannte. Neusser und Düsseldorfer Kräfte setzten vier Motorspritzen und 27 Strahlrohre ein und schützten Nachbarschaft und Kirmesplatz. Die Mühle wurde nicht wieder in Betrieb genommen.
Erft und Nordkanal überfluteten Straßen, Keller und Betriebe im Süden und Hafengebiet. Häuser waren teils nur über Stege oder Boote erreichbar.
Großbrand an der Hammer Landstraße.
Das Hammfeld wurde in der Silvesternacht geräumt. Am Neujahrsabend brach der Schutzdamm bei Feldhaus; weitere Wassermassen kamen über die Hammer Landstraße und aus dem Hafen. Die Feuerwehr leistete Rettungs- und Sicherungshilfe.
Die Feuerwehr musste bei dem Großbrand zusätzlich Düsseldorfer Hilfe hinzuziehen.
Ein Großfeuer betraf die Ölmühle am Neujahrstag.
Bei Blumges auf dem Steinshof in Löveling brannte es erneut.
Der Betrieb konnte erst nach nahezu einem Jahr wieder die volle Produktion aufnehmen.
Das Dachgeschoss mit 35 Schlafräumen wurde zerstört. Zahlreiche Patienten mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Alarmierung erfolgte verspätet; fehlende Hydranten und ein nicht unterteilter Dachraum erschwerten die Bekämpfung.
Der Brand der Mineralmühle Zoppenbroich gehörte zu den größeren Einsätzen des Jahres.
25 Feuerwehrmänner kamen auf fast 750 Einsatzstunden. Die Düsseldorfer Wehr leistete zusätzliche Löschhilfe.
Dach und Dachstuhl standen in Flammen; der Glockenstuhl hatte Feuer gefangen. Die Neusser Wehr rettete Turm und vier Glocken.
Ein Brand wurde während des Festabends gelöscht, ohne dass die Festgäste ihn bemerkten.
40.000 Zentner Rübenschnitzel bildeten einen schwer zu löschenden Brandherd. Neusser, Dormagener und Kölner Kräfte arbeiteten bei starker Kälte über Tage.
Zusätzlich auftauchende, nicht ausgerüstete Parteiformationen und Arbeitsdienstleute veranlassten die Feuerwehrführung zu einer Warnung vor unkontrollierter Mithilfe.
Kurz nach Mittag wurden rund 200 Wohnhäuser und mehrere Werkshallen beschädigt. Ein Lehrling starb, weitere Menschen wurden verletzt. Die Feuerwehr barg Menschen und Tiere, sicherte Leitungen und Mauern und räumte Straßen.
In der Rheintorstraße waren 30 Schlauchleitungen und zwei zusätzliche Düsseldorfer Löschzüge erforderlich.
Ein durch eine Explosion ausgelöster Brand tötete den Betriebsinhaber. Sein Leichnam wurde später aus dem Schutt geborgen.
Das gesamte Altpapierlager brannte. Dichter Rauch zwang zum Einsatz von Gasmasken und Sauerstoffgeräten.
Ein tiefer Kanalisationsschacht brach ein. Feuerwehr und städtische Baukolonne bargen zwei verschüttete Arbeiter nach fast vier Stunden.
Ein Brand im Betrieb band die Feuerwehr in einer Folge schwerer Tag- und Nachteinsätze.
Leimkocherei und Lagerkeller standen in Flammen.
Ein verheerender Brand gefährdete die Umgebung. Die Neusser Wehr forderte Düsseldorfer Nachbarhilfe an.
Bomben trafen ein Haus an der Erftstraße, das Autohaus Kluth am Hamtor und das Notburgahaus an der Preußenstraße.
Bomben trafen Hafen- und Gleisanlagen, die Werke Brand, IHC, Alexander Müller und Müller & Inhoffen sowie Werhahn und Zietzschmann. Ein Löschboot rettete Schiffsbesatzungen mit Angehörigen. Düsseldorfer und Hildener Kräfte unterstützten tagelang.
Bahnhof, Schlachthof, Tanks, IHC-Bindegarnfabrik, Brand und die Schram-Fabrik in der Brandgasse wurden getroffen. Nachbarhäuser gerieten in Brand. Das Kühlhaus mit 240 Schweinen wurde geschützt. Weitere Angriffe erschwerten die Löscharbeiten.
Die Kerzenfabrik an der Oberstraße wurde von einem Großbrand betroffen.
Die Feuerwehr beseitigte Sturmschäden.
Eine Bombe beschädigte die Kölner Bahnstrecke unmittelbar vor einem Urlauberzug. Lokomotive und ein Wagen stürzten den Bahndamm hinunter. Fünf Menschen wurden leicht verletzt.
Nachbarliche Löschhilfe beim Großbrand des Erftwerks.
Die Neusser Wehr unterstützte bei einem Großbrand in Zons.
Unterstützung in Kapellen, Grefrath, Lanzerath und Gierath.
Bei Cores an der Königstraße brannte ein Lager.
Nachbarliche Löschhilfe in Ramrath.
Auswärtiger Luftkriegseinsatz bei einem Großfeuer im Hafen.
Einsatz nach einer Explosion in der Förderanlage des Betriebs.
Brand eines Magazins des Betriebs.
Das Gehöft im Hammfeld wurde teilweise zerstört.
Wohnhäuser in beiden Straßen wurden getroffen.
Brand im Betrieb an der Breite Straße.
Bomben verursachten Schäden an der Gladbacher Straße.
Ein Lager im Werk am Floßhafen brannte.
An der Papier- und Pappenfabrik geriet das Turbinenhaus in Brand.
Brand des betrieblichen Lagers.
Löschhilfe auf der Lauvenburg in Kaarst.
Weitere Brandbombentreffer betrafen die Viersener Straße, Berghäuschen, die Frauenschule Selikum, den Pfauenhof und den Floßhafen.
Zahlreiche Kamin- und Zimmerbrände, Wasserrohrbrüche sowie das Räumen von Eis- und Schneelasten auf Dächern.
In der Chemischen Fabrik Niederrhein brach ein Großfeuer aus.
Eine Familie wurde von einem nachts abgetriebenen Bootshaus gerettet.
Ein Flugzeug stürzte auf eine Halle der International Harvester Company.
Das Gut wurde von Brandbomben getroffen.
Nachbarliche Löschhilfe bei einem Hofbrand.
Ein Flugzeug stürzte an der Stephanstraße ab. Bomben verursachten zudem Schäden an Zeppelin-, Rheydter, Gladbacher, Venloer und Kaarster Straße sowie in Reuschenberg. Ein getroffener Flakmunitionsbunker an der Viersener Straße explodierte.
Ein Flugzeug streifte den Flakstand am Bahnbetriebswerk und entzündete ihn durch auslaufenden Kraftstoff. Danach traf es das Lager Kabza und setzte das Holzlager Lambertz in Brand. Munition detonierte; Feuerwehrkräfte blieben unverletzt.
Fünf Anwesen gerieten durch Brandbomben in Brand.
Ausgedehnte Wohnungs- und Betriebsbrände betrafen unter anderem Marienkirche, Büchel, Niederstraße, Glockhammer, Münsterstraße, Quirinusstraße, Spulgasse, Büttger und Breite Straße, Kanalstraße, Tückingstraße und Nordstadt. Das Invalidenhaus und das Lagerhaus an der Batteriestraße brannten aus. Bei dem Angriff kamen 34 Menschen ums Leben, 17 wurden verletzt.
Nachbarliche Löschhilfe bei einem Schiffsbrand.
Einsatz nach dem Absturz eines Flugzeugs.
Nachbarliche Löschhilfe bei dem Hüttenbrand.
Häuser an der Michaelstraße wurden zerstört, die Hauptwache schwer beschädigt. Auch Herz-Jesu-Krankenhaus und Rathaus wurden getroffen.
19 Großfeuer betrafen unter anderem Wehrbezirkskommando, Papierfabrik Goder, Möbelhaus Krückels, Tapeten-Wolff, Betriebe an der Kapitelstraße, RWE, Balatum, Marienberg, Cretschmar, Müller & Inhoffen, Werhahn, Gasometer, Leuchtenberg und Alexianerkloster sowie Höfe in Grimlinghausen und Uedesheim. Nachbar- und Werkfeuerwehren halfen. Bei dem Angriff kamen zehn Menschen ums Leben, 62 wurden verletzt.
Brand des Lagers an der Danziger Straße.
Brandstellen am Markt sowie an Thywissen-, Ridder- und Parkstraße.
In der Ölmühle P. W. Kallen brach am Neujahrstag ein Großfeuer aus.
Wohnhäuser wurden durch Brandbomben in Brand gesetzt.
Die Neusser Feuerwehr leistete am Hof Elvekum auswärtige Hilfe nach einem Luftangriff.
Auf Schweimanns Hof brach ein Großfeuer aus.
Betroffen waren Rathaus, Rudolf van Endert, Zeughaus mit Städtebund-Theater, Viehhof, Teigwarenfabrik Schram an der Hansastraße und Freithof.
Die Wehr holte Ballons am Stadtgarten und am Konvikt ein.
Brandbomben trafen Schiller-, Uhland-, Dreikönigen- und Bergheimer Straße. In der Firma Boetticher & Co. an der Uhlandstraße entstand ein Großfeuer.
Nach einem Luftangriff leistete die Neusser Feuerwehr am Kloster Kreitz Löschhilfe.
Großfeuer bei Hellendahl an der Bergheimer Straße und am Hof Keuthen an der Jülicher Straße.
Die Marienkirche geriet im Zuge des Luftkrieges in Brand.
Die Neusser Wehr rückte mit 71 Mann zur Luftkriegshilfe aus.
Großbrände betrafen Thywissen & Rickmers, Rennbahn-Restauration und Stallungen, die Deutsch-Amerikanische Petroleumgesellschaft an der Heerdter Buschstraße und das Seifenwerk P. C. Cremer am Hochofen.
67 Neusser Feuerwehrmänner leisteten Luftkriegshilfe.
Sechs Anwesen wurden durch Brandbomben teilweise zerstört.
Elf Großbrände trafen Rathaus, Stadtsparkasse, Arbeitsamt, Reichsbank, Rennbahntribüne, St. Josefskloster, Novesia, Lonnes, Werhahn, Cretschmar, Kemperdick, Schreinerbetriebe und Wohnhäuser in mehreren Straßen.
Die Neusser Feuerwehr wurde am schwer zerstörten Kloster Kreitz eingesetzt. Bei dem Angriff kamen 35 Menschen ums Leben, 21 wurden verletzt.
Betroffen waren Thywissen & Rickmers, RWE, Immaculata, Petroleumgesellschaft, Meertal, Ober- und Parkstraße, die Dampfmühle Brückstraße, Bonner Straße in Grimlinghausen sowie Gut Altwahlscheid, Rheinfahr- und Macherscheider Straße.
77 Neusser Feuerwehrmänner leisteten Hilfe.
Luftkriegshilfe in Elberfeld.
Der Nixhof in Selikum geriet im Zuge des Luftkrieges in Brand.
64 Neusser Feuerwehrmänner wurden zur Hilfe eingesetzt.
Weiterer auswärtiger Luftkriegseinsatz.
Die Neusser Wehr war erneut in Köln tätig.
Luftkriegshilfe in Aachen.
Luftkriegshilfe in Essen.
Ein brennendes Flugzeug stürzte bei Uedesheim ab.
In der Ölmühle C. Thywissen brach erneut ein Großfeuer aus.
Zehn Großbrände mit teils totalen Zerstörungen trafen Weiße Schule, Rheintorschule, Fedor Schön, Werhahn, Rhenus, Krülls Garage, Baulager Esser, Wohnhäuser sowie Kanonichenhof, Thywissenhof, Krückenshof und Keutenshof.
14 Großfeuer und schwere Schäden betrafen unter anderem Papier- und Pappenfabrik, Am Röttgen, Cyriakus-, Hüsen-, Küppers- und Rheinuferstraße, Kirchweg, Werresweg, Gut Altwahlscheid, Macherscheider Straße, Rheinfahrstraße und Deichstraße.
Die Neusser Feuerwehr wurde nach Luftangriffen an Nixhütte und Nixhof eingesetzt.
Technischer Einsatz zum Einholen eines Ballons.
In der Mehlmühle Breuer & Hofstadt brach ein Großfeuer aus.
Quirinusmünster, Christuskirche, Schulen, Betriebe und Wohnhäuser wurden getroffen. Aus der Krypta des Münsters mussten drei Tote geborgen werden. Insgesamt kamen bei dem Angriff 68 Menschen ums Leben, 67 wurden verletzt.
89 Neusser Feuerwehrmänner leisteten in Aachen Hilfe. In diesem Einsatzzeitraum wurden 36 einzelne Einsätze verzeichnet.
Marienkirche, Chemische Fabrik Kurt Albert und Wohnhäuser in Reuschenberg brannten nach Bombentreffern.
41 Neusser Feuerwehrmänner leisteten 19 Einsätze.
75 Mann wurden bei 51 Einsätzen tätig.
In der Ölfabrik C. Thywissen brach ein weiteres Großfeuer aus.
Das Kinderheim wurde schwer beschädigt.
70 Neusser Feuerwehrmänner leisteten Hilfe.
In der Großbäckerei Germania brach ein Großfeuer aus.
Rathaus, Hauptfeuerwache, Schlachthof, Radiatorenwerke und weite Teile der Stadt wurden getroffen. Im Bunker am Konvikt starben 70 Menschen. Insgesamt kamen bei dem Angriff 289 Menschen ums Leben, 150 wurden verletzt.
92 Mann leisteten auswärtige Löschhilfe bei dem Großbrand.
Betroffen waren Kamillianerstraße, Rheydter Straße, Glehner Weg, Hessentor und Hammer Landstraße. Die Kamilluskirche wurde zerstört.
Spreng- und Brandbomben sowie Phosphorkanister trafen Hafen- und Innenstadtbereiche, darunter Münsterplatz, Promenade, Neustraße, Büchel, Rheinwallstraße, Glockhammer, Spulgasse, Hansastraße und Breite Straße. Bei dem Angriff kamen 65 Menschen ums Leben, 175 wurden verletzt.
75 Neusser Feuerwehrmänner wurden eingesetzt.
75 Mann leisteten 24 Einsätze.
19 Neusser Feuerwehrmänner wurden eingesetzt.
62 Neusser Feuerwehrmänner leisteten Luftkriegshilfe.
Schwere Schäden trafen unter anderem Hansasmühle, Güterbahnhof, Kamillushaus, St. Josefskloster und Krankenhaus Preußenstraße. Im Kamillushaus starben zwölf Menschen, im Josefskloster zehn. Für den gesamten Angriffszeitraum wurden 106 Tote und 87 Verletzte verzeichnet.
Historisches Rathaus, Rathausneubau, Markt, Michaelstraße, Büchel und weitere Altstadtbereiche wurden schwer getroffen. Auch Zur Blomen, Zum Goldenen Stern, Herz-Jesu-Krankenhaus, Marienbergkirche und Immaculata waren betroffen. Bei dem Angriff kamen neun Menschen ums Leben, 65 wurden verletzt.
Dreikönigenkirche, Josefskrankenhaus und Krankenhaus Preußenstraße wurden zerstört. Brände und Schäden betrafen zahlreiche Straßen, das Konvikt, die Kerzenfabrik Overbeck, das Schaltwerk an der Hammer Landstraße, Josephskirche und Bürgergesellschaft.
Bombentreffer und Brände betrafen weite Teile der Innenstadt und den Bunker Marienkirchplatz. Großbrände entstanden in der früheren Dampfmühle Brückstraße, der Teigwarenfabrik Schram und den Simons-Mühlen.
Rund 100 Mann wurden mit Fahrzeugen über den Rhein verlegt und später der Düsseldorfer Hauptfeuerwache zugeteilt. In Neuss blieben wenige Kräfte mit einer alten Spritze zurück.
Der erste geschilderte Einsatz nach dem Einmarsch führte in die Friedrichstraße. Wegen zerstörter Wasserleitungen förderte die Feuerwehr Wasser aus dem Nordkanal.
Die Feuerwehr rückte in das Werk an der Industriestraße aus. Die Fahrt musste wegen der gesprengten Hessentorbrücke umgeleitet werden.
Neben anderen Nachbarwehren half die Neusser Wehr beim Fabrikbrand.
Ein Blitzschlag setzte die Kaarster Mühle in Brand. Die Mühle konnte nicht mehr gerettet werden.
13 Menschen kamen beim Fährunglück auf dem Rhein ums Leben. Die Feuerwehr barg zwei Tote und neun Verletzte.
Etwa 150 Meter Bohlengang gerieten während der Brückenarbeiten in Brand.
Auf Anordnung der Militärregierung rückte die Wehr mit drei Löschfahrzeugen aus. 15 Mann waren fünf Tage gebunden.
Ein Sammellager mit etwa 150 Bombenblindgängern und Artilleriemunition explodierte bei Grimlinghausen.
Die Feuerwehr musste wieder bei Hochwasser tätig werden.
Die Fabrik brannte erneut.
Zwei Menschen konnten nur noch tot geborgen werden.
Ein Großfeuer zerstörte beide Betriebe an der Kölner Landstraße.
In den Trümmern an der Krefelder Straße erschlug eine herabstürzende Betondecke einen Arbeiter.
Die Reinigungsanlage an der Breite Straße brannte aus.
Ein Lager mit Bucheckernschrot geriet in Brand.
An der Hafenstraße kam es nachts zu einem Wohnhausbrand.
Ein Schober mit der gesamten Ernte geriet in Brand.
Eine Explosion löste in einer Mineralmühle einen Brand aus.
In einem Kraftfahrzeugbetrieb kam es zu einer Explosion und einem Brand.
Die Feuerwehr wurde bei mehreren größeren Bränden in Möbelkaufhäusern eingesetzt.
Im Faserplattenwerk Grimlinghausen kam es zu einem größeren Brand.
Ein Brand bei Schmolz & Bickenbach gehörte zu den größeren Einsätzen der Nachkriegsjahre.
In der Chemischen Fabrik Dr. Kurt Albert kam es zu einem größeren Brand.
Die Feuerwehr wurde bei einem Brand im Balatum-Werk eingesetzt.
Die Neusser Feuerwehr leistete beim Brand des Gummiwerks Theiler & Seeberger in Heerdt überörtliche Löschhilfe.
Der Dammbruch führte zu einem der größeren Einsätze des Jahrzehnts.
Während des Jahresausflugs löschte die zurückgebliebene Bereitschaft einen kleineren Grasbrand.
Innerhalb von drei Wochen fielen 80 Einsätze an, an einem Tag 13. Auf Tanklöschfahrzeugen montierte Strahlrohre halfen, Schneisen in brennende Flächen zu spritzen. Auch Nachbarorte erhielten Hilfe.
Rund 10.000 Quadratmeter Getreide standen in Flammen und gefährdeten die Erftaue und angrenzende Waldungen.
Die Neusser Wehr wurde zu der in voller Ausdehnung brennenden Großmühle angefordert.
Ein nächtlicher und gefährlicher Brand erforderte einen größeren Einsatz.
Nach dem Einsatz bei Groove & Welter vertraten die Neusser die auf Ausflug befindliche Büttgener Wehr. Die Mühle am Friedhof wurde zerstört.
Bei Pfeiffer & Langen geriet eine Lagerhalle für Rübenschnitzel in Brand.
Fünf Feuerwehren waren mit der Bekämpfung des Großfeuers beschäftigt.
Auf dem Stehmannshof brach ein größerer Brand aus.
Eine mit der Ernte von 40 Morgen Land gefüllte Scheune brannte an der Preußenstraße. Die zunächst verbreitete Meldung, das Krankenhaus selbst brenne, bestätigte sich nicht.
Mehr als 200 Feuerwehrleute und Bundeswehrpioniere waren bei ständiger Explosionsgefahr tätig. Die Neusser Wehr wurde zur Verstärkung gerufen.
Die Neusser Feuerwehr leistete weitere Hilfe in Kaarst, Glehn und Lanzerath.
Eine Explosion in der neuen Extraktion der Ölmühle am Bahnhof führte zum Großbrand und gefährdete den Zugverkehr.
Nach dem Alarm am späten Nachmittag durchsuchte die Wehr über Tage Wasserläufe. Polizei, Hubschrauber und Suchhunde waren ebenfalls beteiligt. Das sechsjährige Kind wurde schließlich tot im Schlamm der abgelassenen Obererft gefunden.
Dichter Rauch zwang weitgehend zum Arbeiten mit Atemschutz und Spezialmasken.
Ein Großfeuer und Explosionen führten zur Räumung zahlreicher Nachbarhäuser. Die Feuerwehr begrenzte die Gefahr.
Die Feuerwehr half mehrfach in Kaarst, unter anderem auf diesen beiden Höfen.
Weitere auswärtige Einsätze führten die Feuerwehr zum Schloss Liedberg, nach Holzheim und nach Kleinenbroich.
Das Werk am Floßhafen erforderte einen hartnäckigen Großeinsatz.
Der Betrieb am Floßhafen bereitete der Wehr durch Brände und gefährliche Gase erhebliche Schwierigkeiten.
Mit Neuss wurden acht weitere Wehren eingesetzt.
Brand des Betriebs an der Krefelder Straße.
Bei der Kollision von mit großen Betonrohren beladenen Lastzügen kippte ein niederländischer Tanklastzug um. Der neue Rüstkran Pluto kam erstmals zum Einsatz.
Die Neusser Wehr wurde zur Hilfe angefordert.
Ein Hausbootbrand wird unter den auswärtigen Hilfen erwähnt.
Auf dem Rhein benötigte ein Schiff mit Maschinenschaden Hilfe.
Der Brand im Balatum-Werk am Floßhafen hielt die Feuerwehr fast zwei Wochen in Anspruch. Er galt damals als längster Brand in Friedenszeiten in der Geschichte der Neusser Wehr.
Ein Kind stürzte beim Hinterherlaufen hinter einem Fußball ins Wasser. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Der Fahrer konnte nur noch tot geborgen werden.
130 Feuerwehrmänner kämpften mit 30 C-Rohren, zwölf B-Rohren und einer Wasserkanone gegen den Rohstofflagerbrand. Die übrigen Werksteile wurden geschützt. Nachlöscharbeiten zogen sich über Tage.
Brennende Tanks an der Düsseldorfer Straße bedrohten ein Lager mit 2,7 Millionen Litern Benzin. Häuser wurden geräumt. Große Wasser- und Schaummengen verhinderten die Ausbreitung; Düsseldorfer Hilfe war vor Ort.
Die brennende Futtermittelhalle bedrohte die benachbarte Ölmühle C. Thywissen. Freiwillige und Werkfeuerwehr arbeiteten zusammen.
Aus dem brennenden Anwesen mussten 80 Schweine gerettet werden.
Ein gefährlicher Fabrikbrand erforderte auch den Einsatz der Neusser Wehr.
Die teilweise aus Fachwerk bestehenden Gebäude wurden zerstört. Die Bewohner wurden obdachlos.
Eine Explosion riss das Gebäude auf. Ein Mensch starb, mehrere wurden verletzt.
Rund 500 gepresste Stoffballen brannten in Grimlinghausen und entwickelten hartnäckigen, dichten Rauch.
Ein Kurzschluss in der Niederspannungsanlage führte zu einem nächtlichen Brand. Die Feuerwehr benötigte 30 Atemschutzgeräte und war drei Stunden im Einsatz.
Unmittelbar nach der Rückkehr vom schweren Walzenkellerbrand stellte sich der nächste Alarm als böswillig heraus. Es war bereits der 20. böswillige Alarm in den ersten beiden Monaten des Jahres.
Bei einem Brand in der Spaltanlage verletzte eine Verpuffung mit anschließendem Feuer fünf Feuerwehrmänner und versperrte Ausgänge.
Brandstiftung entzündete eine Strohscheune und eine Garage. Zwei kleine Kinder aus einem Wohnhaus und mehrere Rennpferde wurden gerettet.
Beim Probelauf einer Bandwalze kam es zum Großbrand. Mit Schaum, Pulver und Atemschutz wurde gelöscht. Ein Feuerwehrmann wurde schwer verletzt.
Das Holzlager an der Rheintorstraße brannte. Mit dem Hafenlöschboot wurde die Brandbekämpfung unterstützt; ein benachbarter Gasometer musste gegen starken Funkenflug geschützt werden.
Zwölf Trockenöfen wurden zerstört.
Eine neu errichtete Halle von 40 mal 60 Metern brannte aus. Nachbarhäuser wurden geräumt. Der Einsatz dauerte von 02:53 Uhr bis 12:30 Uhr. Vier Menschen erlitten Rauchvergiftungen; der Schaden lag bei mehr als einer Million Mark.
1.500 Tonnen Spezialpapier und 250 Tonnen Zellulose brannten und gefährdeten ein Tanklager. Über 100 Feuerwehrleute arbeiteten mit 18 Strahlrohren und drei Wasserwerfern. Anschließend hielten 65 Kräfte sechs Tage lang Brandwache.
Ein landwirtschaftliches Anwesen wurde eingeäschert.
Ein nächtlicher Brand zerstörte Außenanlagen des Werks.
Rund 300 Tonnen Fertigpapier verbrannten. Der nächtliche Brand richtete einen Millionenschaden an.
Fabrikations- und Lagerhallen der Sauerkrautfabrik standen in Flammen.
Im Säge- und Hobelwerk Werhahn kam es zu einem größeren Brand.
Ein Funke in einer Pfanne löste einen Brand aus. Etwa 40 Feuerwehrmänner rückten an die Krefelder Straße aus, weil das gesamte Haus gefährdet war.
Die Strohvorräte des Gutes brannten.
Ein hoch gefüllter Strohschober geriet in Brand.
Drei Hallen der Südostasien-Importfirma an der Heerdter Straße wurden zerstört. 70 Feuerwehrmänner setzten 14 Strahlrohre und zwei Wasserkanonen ein und schützten weitere Betriebe.
Zwei eingeschlossene Männer mussten gerettet werden. Rund 100 Kräfte schützten weitere Betriebsteile. Produktionsmaschinen wurden zerstört. Der Schaden wurde auf etwa 14 Millionen Mark beziffert.
Nach einer Schiffskollision sank bei Grimlinghausen ein Schiff. Ein vier Monate altes Kind wurde im Rhein abgetrieben und kam ums Leben.
An der Gnadenthaler Mühle kenterte ein Mann mit einem Schlauchboot in der Erft. Der Unfall endete tödlich.
Nach einem Zusammenstoß starb ein Mann in seinem brennenden Auto.
Eine etwa 300 Meter lange Halle mit 170 Tonnen Zellstoff brannte. 75 Kräfte wurden durch dichten Rauch stark belastet.
Auf den Holzheimer Großbrand folgte ein Orkan mit Schäden in allen Stadtteilen.
In der früheren Nudelfabrik Schram erforderten hartnäckige Schwelbrände elf Stunden Arbeit unter Atemschutz.
Drei Geschosse brannten aus. 18 Bewohner wurden obdachlos.
Dachgeschoss und Dachstuhl brannten in voller Ausdehnung. Die Bewohner wurden rechtzeitig gerettet.
Ein nächtlicher Brand zerstörte einen Trakt mit Räumen und Lehrmaterial. Die Feuerwehr verhinderte eine weitere Ausbreitung.
Tausende Liter Diesel gelangten von der Fortunagrube über Kanalisation und Gilbach zur Erft. 80 Feuerwehrleute legten bei Weckhoven eine Ölsperre an und saugten drei Tage lang Kraftstoff ab.
40 Neusser Feuerwehrmänner leisteten mit entsprechendem Gerät Nachbarhilfe.
Die Löschzüge Norf und Rosellen unterstützten mit Tanklöschfahrzeugen drei Tage lang im deutsch-niederländischen Grenzgebiet.
Im Hafenbecken III wurden Bugräume und Deck aufgerissen. Der 19-jährige Sohn des Schiffsführers starb. Neusser und Düsseldorfer Löschboote verhinderten durch Pumpen das Sinken, bis ein Taucher das Leck abdichtete.
Im früheren van-Endert-Komplex brannte das dritte Obergeschoss aus. Vier Menschen wurden gerettet. Fast 100 Kräfte, 16 Strahlrohre, ein Wasserwerfer und eine Düsseldorfer Drehleiter waren über nahezu sechs Stunden im Einsatz.
Vor Eintreffen der Wehr sprangen drei Menschen aus dem Fenster. Ein Mann starb, zwei Frauen wurden schwer verletzt.
Der Wohnungsinhaber wurde tot in einem Raum gefunden.
Ein Mitarbeiter wurde im 50 Meter hohen Silo eines Kraftfutterwerks von Futtermittelmassen verschüttet.
Ein geborstener Container verursachte Gasalarm und eine Wolke über der Bahnhofsgegend. Zusammen mit der Bayer-Werkfeuerwehr arbeitete die Neusser Wehr stundenlang an der Gefahrenbeseitigung.
Gebäude, Boote und Kajaks wurden zerstört. Der Schaden wurde auf rund 100.000 Mark geschätzt.
Bei drei weiteren Werkstatt- und Lagerhallenbränden in Holzheim wurden große Hallen zerstört.
Bei verschiedenen schweren Autounfällen setzte die Feuerwehr Kran und hydraulisches Rettungsgerät ein, um Schwerverletzte aus Fahrzeugtrümmern zu befreien.
Eine Gaswolke führte zur höchsten Alarmstufe für Hilfsorganisationen und Rettungseinheiten.
Brandstiftungen sowie Öl- und Schadstoffalarme belasteten die Feuerwehr zunehmend.
Diese Ereignisse lassen sich keiner einzelnen Epoche sicher zuordnen. Die Zeitangaben aus der Auswertung bleiben erhalten.
Bei einem Dachgeschossbrand am Alexianerkloster kam die neu beschaffte mechanische Leiter erstmals zum Einsatz.
Die Gaststätte von Philipp Hubert Marx im Glockhammer war von einem Brand betroffen.
Bei Gastwirt Brockmann auf der Niederstraße kam es zu einem Brand.
Der Betrieb von Gastwirt Josef Floh auf der Niederstraße, später Schmitz’sche Quirinusbrauerei, war von einem Brand betroffen.
Bei Gastwirt Küpper an der Oberstraße kam es zu einem Brand.
Die Scheune des Wirts und Bierbrauers auf der Niederstraße brannte.
Ein Brand vernichtete 100 Zentner Vorräte und verursachte einen Schaden von rund 10.000 Mark.
Feuerwehr und Sanitätskolonne versorgten durchfahrende Soldaten und brachten Verwundete aus Lazarettzügen in Neusser Lazarette. Für die Transporte wurden Tragen in Pferdefuhrwerken und Lastwagen federnd aufgehängt.
Eine Frau suchte mit einer Kerze unter dem Sofa nach Schuhen und verursachte dabei einen Zimmerbrand.
Ein Stall brannte; ein etwa zwei Zentner schweres Schwein musste notgeschlachtet werden.
Ein plötzlich heruntergelassenes Gitter sperrte drei Passanten in einem Ladeneingang auf der Niederstraße ein. Die Feuerwehr befreite sie.
An der Kaiser-Friedrich-Straße ertrank ein dreijähriger Junge im Nordkanal.
Kinder hatten an einer Sprengbombe auf dem Hindenburgplatz ein Feuer angezündet. Die Feuerwehr griff rechtzeitig ein.
Die Wehr spülte Schmutzwasserkanäle, pumpte Keller aus, legte einsturzgefährdete Mauern und Giebel nieder, löschte Gasrohrbrände und lenzte leckgeschlagene oder gesunkene Schiffe. Auch gestürzte Pferde waren häufige Hilfeleistungsfälle.
Die wiederkehrenden Brände beanspruchten Mannschaften und Fahrzeuge stark. Fehlende Wasserleitungen erforderten Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge.
Spielende Kinder verursachten einen Brand in einer früheren Buchbinder- und Einrahmungswerkstatt. Das Feuer bedrohte die enge Nachbarbebauung und zerstörte das Haus.
Bei einem Brand in einem Geschäftslokal setzte die Feuerwehr ein Rauchabzugsgerät ein, um die Löschkräfte zu entlasten. Ort und Zeitpunkt sind nicht überliefert.