Gemeinschaftsübung: Scheunenbrand auf einem Hof im Stadtteil Neuss Minkel mit insgesamt 64 Einsatzkräften
„Wasser Marsch!“, hieß es am vergangenen Montagabend gleich für 4 Löschzüge der Feuerwehr Neuss. Im Stadtteil Neuss Minkel wurde in einer groß angelegten Gemeinschaftsübung eine nichtalltägliche Einsatzlage geübt: Scheunenbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Mit insgesamt 64 Einsatzkräften und 20 Einsatzfahrzeugen übten die Löschzüge Stadtmitte (LZ11), Holzheim (LZ 17), Grefrath (LZ18) und Furth (LZ19) auf dem Bergerhof. Dabei wurden sie von den Kräften der Einheit...
Hurra, Hurra, die Schule brennt; aber nur bis die Jugendfeuerwehr anrückt!
Während ihre Schulkameraden schon im Urlaub sind oder ausschlafen, traten 15 Jugendfeuerwehrleute an ihrem ersten Ferientag pünktlich um 8.00 Uhr auf der Feuerwache im Hammfeld ihren Dienst an. Am ersten Samstag der Ferien übernahm die Jugendfeuerwehr für 24 Stunden eine Wachbereitschaft im Rahmen des diesjährigen Berufsfeuerwehrtag, kurz BF-Tag, bei dem die Jugendlichen eine Feuerwehr-Schicht lang,...
Umstrukturierung der Dezernate bedeutet Abschied der Feuerwehr aus dem Aufgabenbereich von Herrn Dr. Welpmann
Zum 03.07.2017 wurden die Dezernate der Stadt Neuss neu organisiert, was auch die Feuerwehr betrifft. Dr. Matthias Welpmann, unser bisheriger Dezernent, besuchte die Kollegen der Feuerwehr auf der Wache im Hammfeld und versorgte die diensthabende Wachmannschaft und die Kolleginnen und Kollegen aus dem Verwaltungsbereich der Feuerwehr mit leckerem Kuchen.Joachim Elblinger, Leiter der Feuerwehr, sprach Herrn...
Training zum Retten von verunfallten Feuerwehrleuten im Atemschutzeinsatz
Nach zwei anstrengenden Wochenenden endete am Samstag, den 01.07.2017 das erste diesjährige Atemschutznotfalltraining. Für acht Feuerwehrangehörige lautete viele Male die Aufgabe, den verunfallten Trupp aufzufinden, die Situation zu stabilisieren und im Anschluss einen adäquaten Transport bzw. eine Rettung ins Freie sicherzustellen. In allen Fällen konnten die eingesetzten Rettungstrupps eine Versorgung sicherstellen,
Schlechtes Wetter – kein Grund für schlechte Laune bei der Leistungsspange in Büttgen
Zum Start der Prüfungen zur diesjährigen Leistungsspange wurde das Wetter besser: Starkregenschauer wurden durch Dauer-Nieselregen abgelöst. Kein Grund für die 18 angetretenen Jugendfeuerwehrgruppen sich die Laune verderben zu lassen.Auch die Jugendfeuerwehr Neuss war wieder mit einer Gruppe dabei und zeigte das Ergebnis der wochenlangen Vorbereitungen auf diesen Tag. Entscheidend an der Idee der Leistungsspange ist,...
Gemeinschaftsübung: Scheunenbrand auf ei...
Hurra, Hurra, die Schule brennt; aber nu...
Umstrukturierung der Dezernate bedeutet ...
Training zum Retten von verunfallten Feu...
Schlechtes Wetter – kein Grund für schle...
Feuerwehr Neuss - Willkommen
Christian Franke LZ12, Presseteam

Christian Franke LZ12, Presseteam

„Wasser Marsch!“, hieß es am vergangenen Montagabend gleich für 4 Löschzüge der Feuerwehr Neuss. Im Stadtteil Neuss Minkel wurde in einer groß angelegten Gemeinschaftsübung eine nichtalltägliche Einsatzlage geübt: Scheunenbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Mit insgesamt 64 Einsatzkräften und 20 Einsatzfahrzeugen übten die Löschzüge Stadtmitte (LZ11), Holzheim (LZ 17), Grefrath (LZ18) und Furth (LZ19) auf dem Bergerhof. Dabei wurden sie von den Kräften der Einheit IuK (Information und Kommunikation) unterstützt.

Die Einsatzstelle wurde durch den eingeteilten Einsatzleiter in drei sogenannte Einsatzabschnitte unterteilt: Brandbekämpfung Innenhof, Brandbekämpfung Außen und Wasserversorgung. Gleich über mehrere Strahlrohe und ein Wenderohr einer Drehleiter wurde der angenommene Brand bekämpft, um eine mögliche Ausbreitung auf angrenzende Teile des Hofes zu vermeiden. Eine Besonderheit dieser Übung: das Löschwasser wurde über eine von der Feuerwehr aufgebaute Saugleitung aus der Erft entnommen und über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht. Zur taktischen Unterstützung der Einsatzleitung kam die ferngesteuerte Kameradrohne der Feuerwehr Neuss zum Einsatz. Sie hilft dem Einsatzleiter bei der Einschätzung der tatsächlichen Brandausbreitung.

„Bei einer solchen Einsatzlage den Überblick und die Kontrolle über die Einsatzstellenlogistik zu wahren ist wirklich eine Herausforderung für jeden Einsatzleiter. Wir sind sehr zufrieden! Das Übungsziel wurde voll umfänglich erreicht! Das war gute Arbeit!“, lobt Dennis Telaar, Sachgebietsleiter Aus- und Fortbildung bei der Feuerwehr Neuss.

Abgesichert wurden die übenden Einheiten durch Kräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. welche aber glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen mussten.

Gestern nahm die Feuerwehr Neuss an einer Gemeinschaftsübung auf dem Rhein teil. Gemeinsam mit der DRK-Wasserwacht Neuss und der DLRG Ortsgruppe Stadt Neuss e.V wurde das vorgehen und die Zusammenarbeit bei einem Wasserrettungseinsatz geübt.
 
Kurz vor der Hafenausfahrt des Sporthafen Grimlinghausen kenterte ein Schlauchbootboot mit 4 Personen. Die Aufgabe der eingesetzten Einheiten war es die Personen und das Material schnellstmöglich zu retten. Hierfür war die Koordination und Absprache untereinander besonders gefordert. Die Übungsleitung (bestehend aus allen Organisationen) zog ein positives Feedback. Insgesamt konnte vieles gelernt werden was im Einsatzfall eine schnelle professionelle Rettung aus dem Wasser ermöglicht.
 
Wir bedanken uns bei allen beteiligten und hoffen auf eine baldige Wiederholung zur Festigung der Zusammenarbeit aller Wasserrettungseinheiten!
 
Kurz nach Übungsende kam es zu einem Realeinsatz bei Rheinstromkilometer 733 höhe Volmerswerth. Eine verletzte Person wurde durch die eingesetzten Übungsteilnehmer am Rheinufer erstversorgt und an den Rettungsdienst übergeben.

Ein Tag für die ganze Familie! Erleben Sie neben unseren neuen Fahrzeugen noch eindrucksvolle Übungen und Spiele für jung und alt! Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 11.06.2017 ab 11Uhr im Gerätehaus auf der Burgstraße Ecke Uedesheimer Str. begrüßen zu dürfen!

Ihr Löschzug Norf

Das Feuerwehrmagazin zu Gast bei der Feuerwehr Neuss - Großer Bericht über die Wasserrettung

Im Juni letzten Jahres hatte die Feuerwehr Neuss Besuch eines Redakteurs vom Feuerwehr-Magazin. Das nach eigenen Angaben auflagenreichste und reichweitenstärkste Fachmagazin für Feuerwehrbelange und somit fast schon so etwas wie die Pflichtlektüre für Feuerwehrleute.

Es sollte aber kein genereller Bericht über die Feuerwehr Neuss erstellt werden, sondern speziell über die Wasserrettung, welche in enger Zusammenarbeit zwischen den hauptamtlichen Kollegen und dem ehrenamtlichen Löschzug Grimlinghausen aufgebaut wurde und sich mittlerweile etabliert hat.

Johannes Kohlen vom FW-Magazin war einen Tag bei uns, um Fotos zu machen. Dafür wurden umfangreiche Szenarien aufgebaut und vorgeführt, die das Leistungs- und Einsatzspektrum der Wasserrettung in Neuss verdeutlichen sollen. Als Beispiel sei hier der Aufbau einer "Highline" über die Erft oder das übersteigen vom Mehrzweckboot (MZB) auf das Löschboot genannt. Auch unsere umfangreiche Ausstattung wurde vorgestellt und erklärt. Das Resultat ist ein sehr interessanter und lesenswerter, achtseitiger Bericht mit vielen Bildern und Informationen, der zeigt, wie die Wasserrettung der Feuerwehr in Neuss funktioniert und wie aufwändig das Ganze gelebt wird.

Der Bericht ist im aktuellen April-Heft zu lesen. Das Heft gibt es an gut sortierten Kiosken und Zeitschriftenläden. Fragen beantworten wir gerne. Und mal ehrlich: Am besten ist es, wenn wir als Wasserretter nicht tätig werden müssen. Denn in dem Fall geht es immer um Menschenleben.

Im Rahmen eines Beitrags des WDR besuchte uns am vergangenen Dienstag ein Reporter der WDR Lokalzeit aus Düsseldorf auf der Feuerwache am Hammfelddamm. Ausschlaggebend für den Besuch war der erfolgreiche Einsatz einer Drohne bei einem Dachstuhlbrand am vergangenen Samstagmorgen im Neusser Hafen. Aus der Luft wurde die Einsatzstelle erkundet und Glutnester sowie verdeckte Brandstellen erfolgreich identifiziert.

Es wurde ein kurzer Beitrag für die Lokalzeit aus Düsseldorf gedreht, welcher die Vorteile einer Drohne im Einsatz bei der Feuerwehr zeigt und über das Thema informiert. Wir danken dem Reporter Raphael Boch für die gute Zusammenarbeit und das noch bessere Ergebnis. Anbei der Link zum Beitrag aus der WDR Mediathek:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-brandbekaempfung-per-drohne-100.html

Wir gratulieren Torben Zehres und Phillipp Schwarz. Beide haben erfolgreich ihr Studium beendet. Die beiden ehemaligen Studenten des Studiengangs Rettungsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Köln, verteidigten ihre Arbeiten in einem Kolloquium vor dem Erstprüfer Prof. Dr. Jur. Karsten Fehn (TH Köln) und dem Zweitprüfer Dipl. Ing. Markus Brüggen (Feuerwehr Neuss).

Beide haben sich in ihren Arbeiten mit dem Einsatz- beziehungsweise dem Ausbildungskonzept für Einsatzlagen mit Gefahrstoffen beschäftigt. Sie mussten sich mit den Sachgebieten Aus- und Fortbildung sowie Einsatz- und Objektplanung auseinandersetzen und intensiv die älteren und bestehenden Konzepte analysieren.

Die Arbeit selber, sowie das Kolloquium verliefen zur Zufriedenheit der beiden Beurteiler. Die Analysen zeigen eindringlich, dass die Ausbildungs- und Einsatzkonzepte der Feuerwehr Neuss hervorragend wirken.

Wir sind besonders stolz darauf, dass Phillipp Schwarz als Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Neuss (Löschzug Furth) die Brücke zur Technischen Hochschule Köln für uns geschlagen hat und wünschen den beiden frischgebackenen Rettungsingenieuren alles erdenklich Gute für die Zukunft.

Wir hoffen, dass diese Arbeiten Ansporn für weitere Studenten sein werden. Wir bieten eine große Palette interessanter Themen und freuen uns auf Eure Meldungen!

Am Anfang eines jeden Jahres ehrt die Feuerwehr Neuss im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Jubilare des vergangenen Jahres und ehrt besondere Verdienste. Am vergangenen Freitag war es wieder soweit. In der Neusser Bürgergesellschaft trafen sich insgesamt 1.075 Jahre Feuerwehrdienst und somit unglaublich viele Erfahrungen und Geschichten.

Im 136. Jahr der Feuerwehr Neuss (gegründet 1881) begrüßte Joachim Elblinger, Leiter der Feuerwehr alle Anwesenden und dankte den Kameraden für Ihren vorbildlichen und langjährigen Einsatz. Er ging auf die aktuelle Lage der Feuerwehr ein und lies das vergangene Jahr kurz Revue passieren und erinnerte an besondere Einsatzlagen, die erfolgreich bewältigt werden konnten. Auch der Bürgermeister der Stadt Neuss, Herr Reiner Breuer, dankte persönlich und im Namen von Rat und Verwaltung für geleistete Arbeit und hob die Anstrengungen des vergangenen Jahres hervor. Ebenso betonte er die Wichtigkeit der Arbeit der Feuerwehr für die Stadt Neuss und deren Einwohner.

Geehrt für 25-jährige aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr wurden Markus Brüggen, Stephan Josef Wolf und Jörg Burchartz. Die Kameraden erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW in Silber.

Für 35-jährige aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr wurden Gilbert Hoffmann, Michael Schöpkens, Reiner Dankelmann, Uwe Kever, Wolfgang Thuir sowie Wilhelm-Josef Komanns geehrt. Rainer Breuer überreichte im Auftrag des Innenministers von Nordrhein-Westfalen das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold.

Auf 40 Jahre Mitgliedschaft brachten es Rolf Hurtz, Jürgen Fuchs, Hans-Bert Neuhausen, Jörg Dreßler, Jürgen Krücken und Hans-Peter Töller und wurden dafür vom Vorsitzenden des Verbands der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, Stefan Meuter geehrt.

Auf ein halbes Jahrhundert innerhalb der Feuerwehr brachten es insgesamt 5 Kameraden aus der Ehrenabteilung. Heribert Dederichs, Gotthard Schnitzler, Richard Siegert (Posthum), Heinz-Jakob Beckers und Ferdinand Schilloh wurden geehrt. Eine Besonderheit stellte die Ehrung für 50 Jahre Dienstzeit in der Feuerwehr Neuss unseres kürzlich verstorbenen Kameraden Richard Siegert dar. Stefan Meuter und Joachim Elblinger übergaben die Ehrenurkunde mit persönlichen Worten an Richards Sohn.

Auf sage und schreibe 60 Jahre Mitgliedschaft brachten es Günther Kotlinski, Anton Ritterbach, Albert Klein, Werner Klinder und Heinz Reimann. Die somit dienstältesten der diesjährigen Ehrung wurden dafür von Stefan Meuter und dem Leiter der Feuerwehr Neuss geehrt. Die Kameraden mit 40, 50 und sogar 60-jähriger Mitgliedschaft erhielten zusätzlich zur Ehrung durch die Feuerwehr Neuss Sonderehrungen des Verbands der Feuerwehren in NRW. Diese wurden erneut durch Stefan Meuter überreicht.  

Die Feuerwehr Neuss dankt allen Jubilaren für Ihren unermüdlichen Einsatz. Sie stehen uns wie eh und je mit Rat und Tat zur Seite. Vieles hat sich seit seinen Anfängen in der Feuerwehr verändert, jedoch kommt es nach wie vor besonders auf eines an: Engagierte Mitglieder. Die geehrten Kameraden stehen für eine Organisation mit 400 Einsatzkräften und ca. 100 Kameraden in der Ehrenabteilung sowie weiteren in der Jugendfeuerwehr, die sich für die Sicherheit der Neusser Bürger und Betriebe einsetzen.

Am Freitag, den 06.01.2017 startete die feuerwehrtechnischen Grundausbildung für 16 neue Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen. In den Räumlichkeiten der Feuerwache am Hammfelddamm empfing Markus Brüggen, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, die “neuen“ Feuerwehrangehörigen. Die feuerwehrtechnische Grundausbildung ist unterteilt in vier verschiedene Module, die Module 1 bis 4. An fünf Wochenenden, jeweils Freitag und Samstag, trafen sich die Teilnehmer/-innen und Ausbilder um den Einstieg in das Feuerwehrleben zu beginnen.

Die Teilnehmer/-innen kamen aus verschiedenen Löschzügen des Stadtgebietes zusammen. Erste Aufgabe war es sich erstmals kennenzulernen und eine Gruppe zu werden, die sich untereinander versteht und gemeinsam arbeiten kann. Der Zusammenhalt stellte sich sehr schnell ein, sodass eine homogene Gruppe entstand, die bereit war das Feuerwehrwissen zu erlernen. Drei Feuerwehrfrauen und 13 Feuerwehrmänner bildeten eine starke Gruppe und der Spaß kam ebenfalls nicht zu knapp.

Am ersten Wochenende stand die Vermittlung der theoretischen Grundlagen an. Inhalt waren Rechtsgrundlagen, Feuerwehrdienstvorschriften, Fahrzeug und Gerätekunde sowie Knoten und Stiche. Am zweiten Wochenende ging es dann in die Praxis. Es hieß, sich mit der Beladung von Feuerwehrfahrzeugen, vertraut zu machen. Gruppenweise erklärten die Ausbilder, wofür man die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände benutzen kann. Eine ordentliche Gerätekunde ist Voraussetzung für ein effektives arbeiten im späteren Einsatz. An den Wochenenden drei bis fünf wurde den Teilnehmer vermittelt, wie man einen Löschangriff aufbaut, welche Einsatzkraft was zu tun hat, wie man eine Einsatzstelle bei Dunkelheit ausleuchtet und wie sicher mit Einsatzmaterial umgegangen wird.

Am 03. und 04.02.2017 standen die theoretische und praktische Prüfung an. Die Teilnehmer mussten schriftlich das erlernte Wissen wiedergeben und praktisch einen Löschangriff aufbauen. Am späten Nachmittag des Prüfungstages konnte der ehrenamtliche stellvertretende Leiter der Feuerwehr Neuss Hans-Bert Neuhausen allen Teilnehmern mitteilen, dass der Modul 1 Lehrgang mit Erfolg bestanden wurde.

Damit war der erste Lehrgang für alle erfolgreich beendet und der erste Schritt gemacht. Weiter geht es in der zweiten Jahreshälfte mit dem Modul 2, wo sich dann wieder die 16 Teilnehmer/-innen treffen werden.

Ein Dank geht an die vielen freiwilligen Ausbilder die in den 40 Lehrgangsstunden den Teilnehmern/-innen das Wissen erläutert haben.

Autor: Christian Roß

Auch in diesem Jahr traf der Löschzug Holzheim wieder mit der Leitung der Feuerwehr zusammen um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf 2017 zu wagen. Es wird deutlich, dass die Einsatzzahlen des Löschzugs wieder gestiegen sind. Waren es 2015 noch 61 Einsätze, wurden die Holzheimer Feuerwehrkameraden 2016 bei 95 Einsätzen zur Hilfe gerufen. Hierzu zählten im vergangenen Jahr oftmals Umwelteinsätze und technische Hilfeleistung, doch in 53 Fällen war es ein Brandeinsatz. Im Durchschnitt konnten beim Löschzug Holzheim 13 Einsatzkräfte ausrücken. Damit lag der Löschzug Holzheim weit über dem geforderten Mindestmaß.

Um auf die verschiedenen Aufgaben im Feuerwehrleben vorbereitet zu werden, bietet die Feuerwehr Neuss ein reichhaltiges Angebot an Lehrgängen und Seminaren. Sechs der Holzheimer Kameraden konnten dadurch einen höheren Dienstgrad erreichen und wurden durch den Leiter der Feuerwehr Joachim Elblinger und seinen Stellvertreter Markus Brüggen befördert: René Lukaszczyk und Jan Knittel beendeten 2016 ihre Grundausbildung und wurden zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Sebastian Kamp erreichte den Dienstgrad eines Unterbrandmeisters und Sebastian Weißenberg wurde zum Brandmeister befördert. Martin Engelskirchen wurde zum Oberbrandmeister ernannt und Hans-Hubert Schmitz wurde zum Hauptbrandmeister befördert.

Eine besondere Form der Beförderung wurdedem Neuzugang Michael Bäcker zuteil. Nachdem er vor einigen Monaten aus dem Löschzug Rosellen nach Holzheim gewechselt ist und seitdem die Löschzugführung deutlich entlasten und unterstützen konnte, wurde er zum zweiten stellvertretenden Löschzugführer des Löschzuges Holzheim ernannt. Der Löschzugführer Fabian Müngersdorff und sein bisher alleiniger Stellvertreter Martin Engelskirchen freuen sich über die wertvolle Ergänzung und auf die Zusammenarbeit.

Neben dem eben genannten Neuzugang, konnte der LZ 17 drei weitere Kameraden in den Löschzug aufnehmen. Grund dafür ist sicherlich auch die Teilnahme an vielfältigen Veranstaltungen im Gemeinwesen. Dazu gehörten unter anderem die Krönung der Edelknaben, wie auch das Holzheimer Grenadierfest. Der Löschzug nahm auch im vergangenen Jahr wieder am Pfarrfest teil und gab dort Jung und Alt Einblicke in den Feuerwehralltag. Weiterhin sorgten sie, wie in jedem Jahr, für den sichereren und geordneten Ablauf der Schützenfestumzüge und der St. Martinszüge in Holzheim und Reuschenberg. Den Abschluss des Jahres bildete hierbei das Reuschenberger Lichterfest bei dem sie, trotz widrigen Wetters, gerne präsent waren.

Am sehnlichsten erwartet werden 2017 neue Fahrzeuge. Bis Ende des Jahres soll das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) in Dienst gestellt werden und bereits im Frühjahr soll das Mehrzweckfahrzeug (MZF) im Gerätehaus stehen. Auf diesem kann die vorhandene Messtechnik sicher verstaut und acht Feuerwehrleute zum Einsatz gebracht werden.

Am Mittwoch, den 14. Dezember 2016 hat die Wachabteilung 2 der Feuerwache Neuss den Hauptbrandmeister Michael Muys in seiner letzten Dienstschicht als Feuerwehrmann auf der Feuerwache begleitet.

Der verdiente Hauptbrandmeister, der nunmehr 36 Jahre lang Berufsfeuerwehrmann ist und auch in der Zeit davor im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr stand, wird zum Ende des Jahres seinen wohlverdienten Ruhestand antreten.

Es ist guter Brauch, dass die Feuerwehrleute, die ihre letzte Dienstschicht absolvieren, im Rahmen dieser Schicht besonders geehrt werden. So wurde Michael Muys schon in den frühen Morgenstunden von den Kollegen der Wachabteilung 2 an seinem Wohnort abgeholt. Neben kleineren Einsätzen verlief der Dienst wie gewohnt. Viele Kollegen verabschiedeten sich im Laufe des Tages persönlich von Michael und es wurde oft in alten Erinnerungen geschwelgt.

Nachmittags verabschiedete sich die Abteilung auf besondere Weise. Michael Muys war jahrelang Ausbilder bei der Feuerwehr und so lag es nahe, sein dienstliches Leben in Form eines Vortrages an der Metaplanwand darzustellen. Lustige Begebenheiten der vergangenen Jahre kamen zur Sprache. Sichtlich gerührt dankte Michael den Kollegen.

Mit einem Überraschungsgast hatte er allerdings nicht gerechnet. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Meuter, der auch Vorsitzender des Verbandes ist, erschien "plötzlich" auf der Feuerwache. Im Namen des Verbandes dankte er dem Hauptbrandmeister Muys für seinen jahrelangen Einsatz als Ausbilder in der Drehleitermaschinisten Ausbildung im Rhein-Kreis Neuss. Vielen Feuerwehrangehörigen hat ihr den Umgang mit dem teuren und sensiblen Einsatzgeräten beigebracht. Er war auch bekannt bei den Feuerwehrleuten im Rhein-Kreis Neuss, wenn es um die Vergabe von Terminen auf der Atemschutzübungstrecke ging.

So konnte Stefan Meuter ihm das Ehrenzeichen des Verbandes in Bronze verleihen. Wir freuen uns sehr für unseren Kameraden Michael Muys und wünschen ihm für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute.

Danke Michael!