Gemeinschaftsübung: Scheunenbrand auf einem Hof im Stadtteil Neuss Minkel mit insgesamt 64 Einsatzkräften
„Wasser Marsch!“, hieß es am vergangenen Montagabend gleich für 4 Löschzüge der Feuerwehr Neuss. Im Stadtteil Neuss Minkel wurde in einer groß angelegten Gemeinschaftsübung eine nichtalltägliche Einsatzlage geübt: Scheunenbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Mit insgesamt 64 Einsatzkräften und 20 Einsatzfahrzeugen übten die Löschzüge Stadtmitte (LZ11), Holzheim (LZ 17), Grefrath (LZ18) und Furth (LZ19) auf dem Bergerhof. Dabei wurden sie von den Kräften der Einheit...
Hurra, Hurra, die Schule brennt; aber nur bis die Jugendfeuerwehr anrückt!
Während ihre Schulkameraden schon im Urlaub sind oder ausschlafen, traten 15 Jugendfeuerwehrleute an ihrem ersten Ferientag pünktlich um 8.00 Uhr auf der Feuerwache im Hammfeld ihren Dienst an. Am ersten Samstag der Ferien übernahm die Jugendfeuerwehr für 24 Stunden eine Wachbereitschaft im Rahmen des diesjährigen Berufsfeuerwehrtag, kurz BF-Tag, bei dem die Jugendlichen eine Feuerwehr-Schicht lang,...
Umstrukturierung der Dezernate bedeutet Abschied der Feuerwehr aus dem Aufgabenbereich von Herrn Dr. Welpmann
Zum 03.07.2017 wurden die Dezernate der Stadt Neuss neu organisiert, was auch die Feuerwehr betrifft. Dr. Matthias Welpmann, unser bisheriger Dezernent, besuchte die Kollegen der Feuerwehr auf der Wache im Hammfeld und versorgte die diensthabende Wachmannschaft und die Kolleginnen und Kollegen aus dem Verwaltungsbereich der Feuerwehr mit leckerem Kuchen.Joachim Elblinger, Leiter der Feuerwehr, sprach Herrn...
Training zum Retten von verunfallten Feuerwehrleuten im Atemschutzeinsatz
Nach zwei anstrengenden Wochenenden endete am Samstag, den 01.07.2017 das erste diesjährige Atemschutznotfalltraining. Für acht Feuerwehrangehörige lautete viele Male die Aufgabe, den verunfallten Trupp aufzufinden, die Situation zu stabilisieren und im Anschluss einen adäquaten Transport bzw. eine Rettung ins Freie sicherzustellen. In allen Fällen konnten die eingesetzten Rettungstrupps eine Versorgung sicherstellen,
Schlechtes Wetter – kein Grund für schlechte Laune bei der Leistungsspange in Büttgen
Zum Start der Prüfungen zur diesjährigen Leistungsspange wurde das Wetter besser: Starkregenschauer wurden durch Dauer-Nieselregen abgelöst. Kein Grund für die 18 angetretenen Jugendfeuerwehrgruppen sich die Laune verderben zu lassen.Auch die Jugendfeuerwehr Neuss war wieder mit einer Gruppe dabei und zeigte das Ergebnis der wochenlangen Vorbereitungen auf diesen Tag. Entscheidend an der Idee der Leistungsspange ist,...
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Feuerwehr Neuss - Willkommen

Mehrmals im Jahr finden von der Feuerwehr Neuss organisierte Großübungen statt, in denen nicht alltägliche Einsatzsituationen sehr realistisch simuliert werden, damit die Einsatzkräfte der verschiedenen Löschzüge der Feuerwehr Neuss und der Rettungsdienste im Ernstfall auf alles vorbereitet sind. Am Dienstag, den 29.07.2014 fand wieder eine solche Großübung statt, gemeinsam organisiert von Kameraden des Löschzuges Rosellen und der Johanniter Unfallhilfe e. V. aus Neuss.
Eine Großübung ist mit einem enormen Aufwand, vor allem durch sorgfältige Vorbereitung, verbunden. Schon Monate vorher muss Rücksprache mit verschiedensten Ämtern gehalten werden, unter anderem natürlich mit der Polizei, in diesem Fall aber auch mit der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn, da diese Übung nahe der S-Bahn Strecke Köln Düsseldorf stattfand. Insgesamt mussten so zwölf Ämter informiert werden.
Am Tag der Übung mussten viele weitere vorbereitende Maßnahmen getroffen werden. Zunächst wurden die demolierten Autos in Position gebracht und die Schauspieler, die die Unfallopfer simulierten, geschminkt und in ihre Rolle eingewiesen. Unfallopfer werden meist von Kräften der beteiligten Löschzüge, der Jugendfeuerwehren, ehemaligen Feuerwehrleuten, aber auch manchmal von Familie und Angehörigen der Feuerwehrkräften gespielt. Diese erhalten vor der Übung eine Karte mit Anweisungen über ihren vitalen Zustand, den sie während der Übung darstellen sollen, zum Beispiel ein gebrochenes Bein, oder Bewusstlosigkeit.

Gleichzeitig rückten die beteiligten Einsatzfahrzeuge zu den bereitgestellten Räumen, meist in der Nähe liegende Parkplätze, ein. Die Kräfte, die aktiv an einer Großübung mitwirken, werden vorher nicht instruiert, so dass sie ohne Nähere Erkenntnisse am Einsatzort eintreffen. Insgesamt waren 90 Personen an dieser Großübung beteiligt.

Die Kräfte der Feuerwehr und der Rettungsdienste standen folgendem Szenario gegenüber:

Durch ein illegales Autorennen ist es auf der Bustrasse zwischen Allerheiligen und Elvekum zu einem Verkehrsunfall, hinter der Bahnunterführung gekommen. Beteiligt waren zwei PKW und mehrere Passanten, die an der dortigen Bushaltestelle auf den Bus warteten. In und unter den Fahrzeugen waren mehrere Personen eingeklemmt.
Zuerst trafen ein Rettungswagen und ein Notarzt an der Unfallstelle ein, um die Sachlage zu erkunden, erste Verletzte zu versorgen und Rückmeldung an die Leitstelle zu geben. Die Leitstelle, im Fall einer Übung ist es eine Übungsleitung, alarmierte daraufhin die weiteren Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter, sowie die Einsatzfahrzeuge der Löschzüge Rosellen, Hoisten und Holzheim. Nun musste die Einsatzstelle, durch Bilden von Abschnitten, gemäß der vorgefundenen Lage zunächst strukturiert werden. Danach mussten die verletzen Personen aus den stark demolierten Unfallfahrzeugen befreit und versorgt werden. Außerdem musste eine Einsatzleitung vor Ort aufgebaut werden und ein Landeplatz für einen theoretisch angeforderten Rettungshubschrauber vorbereitet werden. Ziel und Zweck einer Großübung ist natürlich die bereits oben erwähnte Erprobung des Ernstfalles. Allerdings wird so auch die Kommunikation zwischen den beteiligten Einheiten stetig verbessert. Nach zwei Stunden hatten die Einsatzkräfte die Übung erfolgreich abgeschlossen.

Kirchgang und Festakt am Sonntag waren Höhepunkte des Jubiläums
 
 
Sonntag, der 28.04.2007, stand ganz im Zeichen des Löschzuges Hoisten, denn das 75-jährige Bestehen des Löschzuges in der Freiwilligen Feuerwehr war schon ein Grund zum Feiern.
 
Vor Beginn des offiziellen Teils hatten sich die eingeladenen Musikanten im Feuerwehrhaus eingefunden und gemeinsam gefrühstückt, es waren der Spielmannszug Albersloh der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst und das Kolping-Blasorchester aus Albersloh.
 
Gegen 09.15 Uhr brach der Jubiläumszug nebst Angehörigen unter den Klängen des Spielmannszuges zur Kirche auf, wo mittlerweile die Gäste eintrafen, die gemeinsam mit den Wehrleuten den Gottesdienst besuchen wollten.
 
Um 09.30 Uhr begann der Festgottesdienst, den Pastor Wolfgang Vossen gestaltete und der musikalisch von beiden Musikeinheiten begleitet wurde.
 
Der Festzug hatte mit der Feuerwehr-Hymne „Gott zur Ehr’ – dem Nächsten zur Wehr“, Komponist Ludwig Zandt, Text Norbert Neugirg, Einzug in die Kirche gehalten, die Hymne beginnt: „Wir schützen den Menschen, das Tier, Hab und Gut, wir retten und bergen, wir löschen die Glut“.
 
Pastor Wolfgang Vossen hatte den Jubiläumszug, seine Gäste und die Gemeinde zum gemeinsamen Gottesdienst in seiner sehr gut besuchten Kirche begrüßt. In seiner Predigt stellte er das Bild vom guten Hirten in Beziehung zum Wirken der Feuerwehr, die sich die Nöte und das Leid der Mitmenschen zu eigen mache und helfe, wo sie nur könne. Wichtig sei es, bei aller Professionalität und Können einer Feuerwehr darüber den Menschen und das ihn getroffene Unglück nicht zu vergessen. Viel Engagement, unter Umständen der Einsatz des eigenen Lebens würde in schlimmen Situationen gefordert, und eine Feuerwehr zeige, dass sie sich im Sinne eines guten Hirten für die Gemeinschaft einsetze.
Die Lesung erfolgte durch einen jungen Feuerwehrmann, und eine junge Kameradin und vier Kameraden sprachen wechselnd die Fürbitten.
 
Das Blasorchester begleitete den Gottesdienst bei den entsprechenden Kirchenliedern und intonierte beim Zwischengesang die „Cantata Jubilata“
Bei der Gabenbereitung brachte der Spielmannszug die Weise „Highland Cathedral“ zu Gehör. Wem diese Weise nichts sagt: Cathedral ist eine beliebte Dudelsackmelodie aus Schottland. Sie wurde von den Deutschen Ulrich Roever und Michael Korb 1982 als Dudelsackmelodie anlässlich eines Highland Games in Deutschland komponiert. Die Kölner Kultband Bläck Fööss coverte "Highland Cathedral" unter dem Titel "Du bes die Stadt".
Diese Darbietung des Spielmannszuges schaffte eine ganz eigene Atmosphäre in der Kirche.
 
Die Messe wurde machtvoll mit dem alten Kirchenlied „Großer Gott wir loben Dich“ beendet, und unter den Klängen „Schön ist die Jugend“ von Hans Orterer, gespielt von beiden Klangkörpern, zog man aus dem Gotteshaus.
 
Vor der Kirche stand das neue Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) des Löschzuges Hoisten, und Pastor Vossen weihte es und rief Gottes Segen auf Mannschaft und Technik herab. Zuvor hatte Löschzugführer Michael Rönicke im Namen seiner Kameradinnen und Kameraden dem Geistlichen für die feierliche Messe und den Musikanten für ihre guten Leistungen gedankt. Angesichts des neuen Fahrzeugs dankte er ebenfalls Rat und Verwaltung der Stadt Neuss sowie der Leitung der Feuerwehr für das erfolgreiche Bemühen um die technische Verstärkung des Löschzugs.
 
Musikanten, Löschzug und Gäste zogen zum Besenbindersaal, wo der Festakt begann.
M. Rönicke begrüßte neben dem Schirmherrn, Bürgermeister Herbert Napp, den Beigeordneten Ernst-Horst Goldammer und weiter viele Ehrengäste, u.a. den Leiter der Neusser Wehr, Peter Schöpkens, Kreisbrandmeister Reinhard Seebröker, den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Herbert Palmen, dazu viele Vertreter anderer Löschzüge, die den Hoistern die Ehre gaben. Die umfangreiche Willkommensliste ging außerdem quer durch die Vereinsvielfalt des Dorfes, ob es die Schützen waren, die Ortsbauernschaft, der Kindergarten, die Schule, der Martinsverein und, und, und (wer kennt die Völker, nennt die Namen ?). Die Vielfalt der Institutionen, Organisationen und Vereine zeigt den Stellenwert der Hoistener Feuerwehr in dem Ortsteil.
 
Dann ergriff der Schirmherr das Wort. Sichtlich gut gelaunt reflektierte der Bürgermeister über die Aufgaben eines Schirmherrn, die er zuerst darin sieht, dafür zu sorgen, dass kein Schirm benötigt wird. Diese Aufgabe habe er schon mal gut bewältigt, meinte er schmunzelnd angesichts des herrlichen Wetters. Die Feuerwehr wäre insgesamt in ihrer früheren Entstehung niemals von Ministerialen ins Leben gerufen worden, sondern wäre an der Basis, bei den Menschen entstanden, und das war anno dazumal auch sehr gut so. Alle seien gut beraten, einer Feuerwehr ihre Selbstverwaltung zu überlassen und diese nicht anzutasten. Für Neuss könne er feststellen, dass sich die Ehrenamtlichkeit der Feuerwehr mit dem Zusatz der Hauptamtlichkeit stets bewährt habe. Eine Freiwillige Feuerwehr spiele eine große soziale Rolle im Gemeinwesen und biete ein Netz sozialer Sicherheit. Er sei sehr froh, dass sich immer wieder Menschen finden, die das Ehrenamt eines Feuerwehrmannes / einer Feuerwehrfrau annehmen und den Nachwuchs stellen. Er wünschte dem Löschzug Hoistern für die Zukunft alles Gute und zunächst ein schönes Jubiläum.
 
Für die Dorfgemeinschaft insgesamt sprach Brudermeister Heinz Welter und dankte dem Löschzug für die gute Zusammenarbeit und den guten Zusammenhalt im Dorfwesen. „Eure Freizeit ist die Sicherheit für uns alle“, meinte er unter dem Beifall der Zuhörer.
 
Stadtbrandinspektor Peter Schöpkens nahm dann einige Ernennungen und Beförderungen vor: Peter Cieslar, Tim Machan und Marc Sakowski wurden zum Dienst in der Feuerwehr verpflichtet und zu Feuerwehrmann-Anwärtern ernannt, Carina Böntgen wurde zur Feuerwehrfrau, Sebastian Ditzhaus, Martin Heiertz und Dennis Holluschek zu Feuerwehrmännern befördert. Jörg Burchartz wurde zum Hauptfeuerwehrmann, Jens Heinz zum Unterbrandmeister und Patrick Baas und Stefan Rönicke zu Brandmeistern befördert. Dann wurden noch einige Feuerwehrangehörige für langjährige Mitgliedschaften in der Feuerwehr geehrt: Hubert Bass für 25 Jahre, Alfred Brüggen und Heinz Meuter für 35 Jahre, Heinz Jacob Beckers für 40 Jahre und Peter Simons für 50 Jahre Treue zum Löschzug 16.
 
Es begann eine Gratulationscour der einzelnen Vereine und Löschzüge, die ihre Geschenke überreichten. Am meisten „gefreut“ haben dürfte sich der Löschzug über einen Gutschein des Löschzuges Rosellen, den Löschzugführer Robert Lischke mit sichtlichem Vergnügen überreichte: er berechtigt zum Beseitigen einer 75 m (für jedes Jahr einen Meter) langen Ölspur in Rosellen. Natürlich hatten die Roseller auch noch ein anderes Geschenk dabei.
 
Damit war der offizielle Festakt beendet. Zwischendurch hatten Spielmannszug und Blasorchester für die richtige Stimmung gesorgt. Dann eroberten Horst und Ewald den Saal, zwei Komödianten aus dem Sauerland. Ihr wichtigstes Utensil war ein riesenlanges Alphorn, das sie als Aalfanggerät vorstellten und seine Wirkungsweise erklärten. Aber sie konnten es auch blasen. Sie unterhielten den Saal etwa eine halbe Stunde lang und kamen an einer Zugabe nicht vorbei.
 
Nach dem Festakt zog der jubilierende Löschzug gemeinsam mit der Musik zum Mitglied  Johann Bongartz, der für 70 Jahre Mitgliedschaft im Löschzug Hoisten geehrt wurde, aus gesundheitlichen Gründen aber nicht an dem Festakt teilnehmen konnte. Nach einer kräftigen Suppe wurden die Musikanten wieder ins Münsterland, nahe Warendorf, entlassen. Sie hatten ihre Aufgabe mit großer Bravour erledigt und einen sehr guten Eindruck hinterlassen.


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