Studienprojekt erfolgreich beendet
Anfang April starteten acht Studierende der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Duisburg ihr Projekt. Das Thema: Raum- und Flächenkonzept der Feuerwehr Neuss.   Sie sollten den Blick in die Zukunft wagen. Dazu haben sie die demographische Entwicklung der Stadt Neuss ermittelt, die Entwicklung von Einsatzzahlen betrachtet und diese sowie weitere Daten zur Abschätzung eines zukünftigen Raumbedarfes eingesetzt. Das...
Schüler interviewen die Feuerwehr zum Thema Gefahren des Rhein
Auch das kann Feuerwehrarbeit sein: 3 Schülerinnen und 1 Schüler einer vierten Klasse der Neusser Görresschule arbeiten mit Dominik Kaulen vom Medienzentrum des Rhein-Kreises Neuss an einem medienpädagogischen Radioprojekt. Dort beschäftigen sich Teams mit den verschiedenen
Gemeinschaftsübung Wasserrettung: Gekentertes Schlauchboot mit 4 Personen auf dem Rhein
Gestern nahm die Feuerwehr Neuss an einer Gemeinschaftsübung auf dem Rhein teil. Gemeinsam mit der DRK-Wasserwacht Neuss und der DLRG Ortsgruppe Stadt Neuss e.V wurde das vorgehen und die Zusammenarbeit bei einem Wasserrettungseinsatz geübt.   Kurz vor der Hafenausfahrt des Sporthafen Grimlinghausen kenterte ein Schlauchbootboot mit 4 Personen. Die Aufgabe der eingesetzten Einheiten war es die...
Feuerwehr nimmt an einer Fortbildungsmaßnahme bei der Westnetz teil
Die Feuerwehr Neuss nahm im Rahmen einer Gruppenführerfortbildung an einer Veranstaltung der Westnetz in der Umsapnnanlage Memeler Straße teil. Ziel war es, im Einsatz die Gefahren an elektrischen Anlagen zu erkennen und entsprechend zu handeln. Frau Meuter von der Westnetz hat uns netterweise einen Artikel zur Verfügung gestellt.
Erfolgreicher Abschluss des 3. Teils der Grundausbildung
Am vergangenen Wochenende ging das Modul 3 (3. Teil der Grundausbildung) der Feuerwehr Neuss zu Ende. In den letzten Vier Wochen widmeten sich die Teilnehmer intensiv dem Thema Brandbekämpfung und Löschangriff und wiederholten die Grundlagen aus den Modulen Eins und Zwei um Ihr Wissen zu festigen.
Studienprojekt erfolgreich beendet
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Feuerwehr Neuss - Willkommen
Die Anforderungen an Betreuer und Jugendwarte der Jugendfeuerwehr beschränken sich schon lange nicht mehr auf das notwendige Wissen aus dem feuerwehrtechnischen Bereich. Insofern ist es erforderlich, dass sich Jugendfeuerwehrangehörige entsprechend weiterbilden und diesen Bildungsstand auch in regelmäßigen Abständen aktualisieren.

Das Angebot für solche Schulungen reicht jedoch bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken.
Dieser Umstand führte dazu, dass sich die Leitung der JF-Neuss entschloss, in Eigenregie Abhilfe zu schaffen.
Insgesamt 18 Betreuer aus Neuss und einer aus Kaarst fanden sich an zwei Wochenenden in der Jugendbildungsstätte in Hattingen-Welper ein.


Die Schulung umfasst Themen aus der Jugendpsychologie und –politik, sowie der Führungslehre. Außerdem werden Inhalte zu den Themen Rechte und Pflichten, Versicherungsschutz und Hygiene-Anforderungen bei Zeltlagern vermittelt. Schließlich stehen die Themen Pädagogik, Didaktik und praktische Hinweise zur Durchführung jugendpflegerischer Aktionen auf dem Plan.
Für das Referat zu Unfallversicherungs-Fragen sei an dieser Stelle Herrn Burkhard von der Feuerwehr-Unfallkasse NRW gedankt. Alle anderen Themen wurden durch eigene Kräfte aus der JF Neuss bearbeitet.


Helmuth Plath, Holger Rapior, Ralf Welter und Willi Komanns teilten sich den umfangreichen Aufgabenkatalog und konnten die Schulung am Sonntag (11.02.) mit der Gewissheit beenden, dass die Zeit für alle gut investiert war.
Die (Jugend-) Feuerwehr Neuss freut sich über die Möglichkeit diese Schulung durchgeführt haben zu dürfen und ist für die Bewältigung Ihrer Aufgaben wieder einmal ein großes Stück weiter gekommen.

Nach dem dienstlichen Rechenschaftsbericht forderte Nikolaus Rechenschaft
(W.G.)Am Samstag, 10.12.05, hatte die Jugendfeuerwehr in der Feuerwache Hammfelddamm hohen Besuch, hatten sich doch der Nikolaus nebst Hans Muff zur Visite angesagt. Bevor aber Bischof Nikolaus das große Buch aufschlug, hatte der Leiter der Jugendfeuerwehr Willi Komanns an diesem Nachmittag die Gäste, unter Ihnen der Leiter der Feuerwehr Roland Wirth, Peter Schöpkens als zuständiger Fachmann für die Freiwillige Feuerwehr, Hans-Jakob Lukas, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes und Kreisjugendfeuerwehrwart Theo Peiffer,  sowie die Mädels und Jungs der Jugendfeuerwehr herzlich willkommen geheißen und ihnen für ihr Kommen gedankt..
Er gab das Wort an seinen Vertreter Helmut Plath weiter, der  den Rechenschaftsbericht abgab, zunächst mit launigen Worten referierte, dann aber recht bald auf Verantwortung, Jugendarbeit in all ihren Facetten und auf die ernsthafte Ausbildung der Jungen und Mädchen zu sprechen kam, die sich in der Jugendfeuerwehr engagieren und den Pool bilden, aus dem zum überwiegenden Teil der Nachwuchs für die "große" Feuerwehr stammt.
Im nächsten Jahr werden wieder 20 junge Frauen und Männer aus der Jugendfeuerwehr entlassen und den verschiedenen Löschzügen zur Dienstleistung überstellt.
In der Jugendfeuerwehr passiere naturgemäß nicht allzuviel, das sich für einen Jahresbericht eignet: Wie jedes Jahr wurde der Ausbildungsplan durch- und abgearbeitet, wie jedes Jahr wurde an der "Leistungsspange" mit Erfolg teilgenommen, wie jedes Jahr fuhr man zu Pfingsten und zum vierten Advent in eine Ferienfreizeit, wie jedes Jahr begleitete die jungen Menschen mit ihren Ausbildern die Feierstunde zum Volkstrauertag auf dem Friedhof, und wie alljährlich wurde der Martinszug in der Innenstadt begleitet.
Und wie jedes Jahr wurden Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr entlassen, sei es in den aktiven Dienst, sei es auf eigenen Wunsch ins Privatleben, sei es wegen "außerordentlich häufiger" Teilnahme an allen Ausbildungsveranstaltungen ebenfalls in die Freiheit.
Eigentlich sei es verwunderlich, dass in der heutigen Zeit Menschen noch in der Lage sind, ihre sehr wohl kostbare Freizeit in den Dienst der guten Sache und des Bürgers in der Heimatstadt zu stellen. Ehrenamt hin, Ehrenamt her, der Dienst in der Feuerwehr sei mit Sicherheit nicht mit freiwilligen Diensten auf anderen Gebieten zu vergleichen. "Von uns", so Helmut Plath wörtlich, "wird ständige Einsatzbereitschaft, Kenntnisse in vielen Fachbereichen, körperliche Fitness und ein gewisser Hang zur Opferbereitschaft verlangt. Nicht umsonst heißt es: Wo andere wegrennen, da rennen wir hin. Wir beeilen uns sogar noch und schalten Martinshorn und Blaulicht ein."

Allen Feuerwehrangehörigen sei bewusst, dass der Heldenmythos, der mit Feuerwehr oft in Verbindung gebracht wird, von der Wahrheit sehr weit entfernt ist. Wenn man das einem anderen erzähle, der damit nichts "am Hut habe", ernte man oft Unverständnis. "Und dafür bekommt Ihr keinen Pfennig ?. Da hätte ich keinen Bock drauf."
Rein sachlich betrachtet bringe der Feuerwehrdienst nur Schwierigkeiten mit sich. Oftmals müsse man sich rechtfertigen, verantworten und auch einstecken.
Wie alle anderen ehrenamtlichen Organisationen lebe auch die Feuerwehr vom Nachwuchs. Und sie lebe von der Gruppe, vom Team. Einzelkämpfer hätten bei der Truppe keine Chance, sie würden kläglich scheitern.

An den Ausbildern liege es, junge Menschen auf die Aufgaben vorzubereiten und sie für diese Ausübung zu motivieren. Das habe auch der Gesetzgeber erkannt und klar definiert, dass die Zeit in der Jugendfeuerwehr sich jeweils zur Hälfte in Feuerwehrdienst und zur Hälfte in jugendpflegerische Arbeit aufzuteilen habe. Natürlich wird mit den jungen Leuten Ausbildung gemacht, dafür sei man Feuerwehr, aber auch Spaß solle man bei der Jugendfeuerwehr haben. Gerade die Ferienfreizeiten bewirken einen starken Zusammenhalt in der Jugendgruppe. Es stelle sich ein Wir-Gefühl ein, und das sei auch gut so.

Man könne Jugendliche nur motivieren und ihnen als Vorbild dienen, wenn man selber die Prinzipien der Gemeinschaft beherzige, und das funktioniere nur mit einer guten Betreuerriege. Jede Betreuerin und jeder Betreuer waren ehemals Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Das sei keine Pflicht, aber es ergebe sich halt so. Die allermeisten Quereinsteiger hätten es nie lange bei der Feuerwehr ausgehalten; ihnen habe einfach der Zugang zur Institution Feuerwehr gefehlt. Denn  wer den "Laden" nicht von klein auf kenne, habe es schwer, die Vorgänge zu verinnerlichen.
Zum Glück habe man die Zeiten des unbedingten Gehorsams lange schon hinter sich. Würden die Ausbilder das noch glauben und praktizieren, säßen sie wahrscheinlich ohne Jugendliche hier. Aber Disziplin sei eine wichtige Sache und für die Feuerwehr in Bezug auf Einsätze geradezu lebensnotwendig.
Diese an Jugendliche zu vermitteln, sei allerdings schwieriger geworden, nicht nur, weil sich die Jugendlichen aufgrund des gesellschaftlichen Wandels geändert hätten. Auch in didaktischer Hinsicht hätten sich die Ansprüche erhöht, Pisa komme nicht von irgendwo her, und darauf müsste man eben reagieren.
Wer mit Jugendlichen arbeiten wolle, müsse lernen, sie zu respektieren und sich selber Respekt erarbeiten.
Damit sich die Ausbilder auf diese vielfältigen Anforderungen vorbereiten könnten, hätten sie es sich selbst zur Aufgabe gemacht, regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen durchzuführen, sowohl mit feuerwehrtechnischen Inhalten als auch mit pädagogischen und didaktischen Ansätzen.
Dank sei der Wehrleitung abzustatten, die die Sonderposition der Jugendfeuerwehr erkannt habe und die Ausbilder und Betreuer so machen lasse, wie diese es für richtig hielten. Heute habe die Neusser Jugendfeuerwehr 65 aktive Mitglieder, denen 22 Feuerwehrleute als Betreuer und Ausbilder zur Seite ständen.
Kritiker würden manchmal meinen, die Jugendfeuerwehr koste nur Geld und sei nicht produktiv genug. Denen sei ins Stammbuch geschrieben: "Hier wird in die Zukunft investiert. Vielleicht ist es ja der jetzt noch Jugendliche, der Dich eines Tages bei einem Einsatz retten muss." Spätestens dann seien die Ausbilder und Betreuer stolz, den Kameraden oder die Kameradin einst motiviert zu haben, der Feuerwehr die eigene Freizeit zu opfern. Vielleicht hätte man ohne das eigene Wirken ihn oder sie an einen Fußball- oder Volleyballverein verloren.

Die ernst und nachdenklich stimmenden Worte regten zu einem starken Beifall an, mit dem das Auditorium Helmut Plath dankte.

Aber dann hatte Bischof Nikolaus seinen großen Auftritt. In Neuss wollte er für dieses Jahr seinen letzten Einsatz absolvieren.
Nachdem er alle Anwesende begrüßt und seinen Hans Muff vorgestellt hatte, schlug er sein großes Buch auf und begann mit seiner Inspektion. Au weia, er war bestens informiert, vor allen Dingen über Vorkommnisse, die sich während einer Ferienfreizeit in einer Eifeler Jugendherberge zugetragen hatten. Dass der Herbergsvater und Bischof Nikolaus in Personalunion  ihren Verpflichtungen nachkommen, war wohl ursächlich für das breite Wissen des Mannes im Bischofsornat.

Manche Jugendliche mussten zu ihm kommen, und man erfuhr beispielsweise, dass zwei Jugendliche die ortsansässige Eifeler Feuerwehr persönlich kennen lernten, hatten sie doch bei einer Pirsch durchs Gelände eine verbotene Tür geöffnet und so unfreiwillig Feueralarm ausgelöst. Ob es das Verpassen eines Busses, das Verlieren von Handschuhen, das heimliche Auffüllen einer Tupperdose mit Verpflegung war, weil deren Besitzer Hungers sterben wollte, alles kam auf den Tisch. Und am Ende des "Gerichts" wird doch noch so mancher sich gefreut haben, dass der heilige Mann eben doch nicht alles mitgekriegt hatte. Zwischendurch ließ Hans Muff die Rute sprechen, jeder bekam das, was er verdiente..

Zum Schluss kam der jüngste Nachwuchs an die Reihe. Drei Mädchen sagten Gedichte auf und spielten Blockflöte, so dass Nikolaus mit der Neusser Feuerwehrjugend mehr als versöhnt war.
Ein gemeinsames Abendessen mit der Feuerwehrleitung, den Gästen und den Ausbildern und Betreuern beschloss den nachmittags begonnenen Tag der Jahreshauptversammlung und des Nikolausbesuches n der Feuerwache Neuss.


Mit freundlichen Grüßen
i.A,


Wilfried Görtz